Insel Urlaub Bornholm

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Bornholm ist zusammen mit sechs unbewohnten kleinen Nebeninseln (insgesamt 11 Hektar) die östlichste Insel und Gemeinde Dänemarks. Die Ostseeinsel liegt zwischen dem schwedischen Schonen und der polnischen Woiwodschaft Westpommern, etwa 150 Kilometer südöstlich von Kopenhagen und 80 Kilometer nordöstlich von Rügen. Die Südküste Schwedens ist etwa 40 Kilometer entfernt.
Die Insel hat 41.802 Bewohner (Stand 1. Januar 2011).
Die nahegelegenen Inseln Christiansø und Frederiksø gehören zu keiner Kommune, sondern werden als einzige Gebiete Dänemarks direkt vom Verteidigungsministerium verwaltet.

Das Amt Bornholm (Bornholms amtskommune/amt) wurde Ende 2002 abgeschafft. Das Amt und die früheren fünf Kommunen wurden in eine Einheit, Bornholms Regionskommune, zusammengelegt, und diese Kommune hatte zwischen dem 1. Januar 2003 und dem 1. Januar 2007 den Status einer kreisfreien Gemeinde und stand somit auf einer Stufe mit Kopenhagen und Frederiksberg.

Die früher selbständigen Kommunen Aakirkeby, Allinge-Gudhjem, Hasle, Neksø und Rønne sind Teilgemeinden von Bornholm geworden. Diese Gebietsreform war Ergebnis einer Volksabstimmung vom 29. Mai 2001. Verwaltungssitz ist nach wie vor Rønne. Seit 2007 gehört Bornholm wie Kopenhagen und Frederiksberg zur Region Hovedstaden und hat seinen Amtstatus verloren.

 
Ortschaft Einwohner[1]
Aakirkeby 2.100
Allinge-Sandvig 1.723
Årsdale 461
Balka 277
Gudhjem 724
Hasle 1.722
Klemensker 684
Listed 226
Lobbæk 371
Muleby 547
Nexø 3.762
Nyker 726
Nylars 228
Østerlars 269
Østermarie 485
Pedersker 251
Rønne 13.904
Snogebæk 736
Svaneke 1.100
Tejn 1.013
Vestermarie 274
  • 1850: 27.927
  • 1901: 40.889
  • 1950: 48.134
  • 1970: 47.239
  • 1971: 47.241
  • 1972: 47.033
  • 1973: 46.964
  • 1974: 47.035
  • 1975: 47.017
  • 1976: 47.126
  • 1977: 47.207
  • 1978: 47.342
  • 1979: 47.605
  • 1980: 47.780
  • 1981: 47.499
  • 1982: 47.357
  • 1983: 47.313
  • 1984: 47.243
  • 1985: 47.164
  • 1986: 47.039
  • 1987: 46.839
  • 1988: 46.642
  • 1989: 46.105
  • 1990: 45.900
  • 1991: 45.690
  • 1992: 45.541
  • 1993: 45.224
  • 1994: 45.067
  • 1995: 44.936
  • 1996: 45.196
  • 1997: 45.018
  • 1998: 44.786
  • 1999: 44.529
  • 2000: 44.337
  • 2001: 44.126
  • 2002: 44.197
  • 2003: 43.956
  • 2004: 43.673
  • 2005: 43.347
  • 2006: 43.245
  • 2007: 43.040
  • 2008: 42.817
  • 2009: 42.563 [6]
  • 2010: 42.154
  • 2011: 41.802

Fischerei und bäuerliche Landwirtschaft prägten lange Zeit die Wirtschaft Bornholms. Ihre militärische Bedeutung erlangte die Insel ab dem Mittelalter. Als Flottenstützpunkt wurde Bornholm ab dem 17. Jahrhundert ausgebaut. Im 19. Jahrhundert kam der Bergbau hinzu. Die Grundgesteine Granit und Gneis wurden in mehreren Steinbrüchen als Bausteine, Straßenschotter, für Bord- und Pflastersteine und später für Grabsteine abgebaut. Aus den Juralehmen bei Rønne wurde Bornholmer Steinzeug produziert sowie Ziegelsteine. Im Zweiten Weltkrieg wurde unter Tage sogar die Jurakohle gewonnen. Jura- und Kreidesande wurden für Bauzwecke verwendet. Der Abbau der Sande wurde jedoch am 1. Juli 1988 auf Grund ihrer Bedeutung für die Trinkwasserversorgung verboten.

 
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